Jugendtheater-Preis 2011 der VDFG
Die Preisträger 2011 Am Pult Sandrine Bourrain, Französisches Gymnasium Berlin. Links: Alexander Haack, Gymnasium Schloss Plön.
Dank der Unterstützung der Alfred-Toepfer-Stiftung F.V.S. konnte bei der festlichen Schlussveranstaltung an drei Schulen der Jugendtheaterpreis der VDFG 2011 vergeben werden. Die Laudatio hielt Ansgar Wimmer, Vorstandsvorsitzender der Alfred-Toepfer-Stiftung F.V.S. Der mit tausend Euro dotierte erste Preis ging an Die Theaterwerkstatt am Französischen Gymnasium Berlin. Sie studierte und inszenierte eine Collage aus Textfragmenten aus vier Theaterstücken von Samuel Beckett (En attendant Godot, La dernière bande, Fin de Partie, Oh les beaux jours), der sie den |
Titel « Jouer une partie avec Samuel Beckett » gab. Sandrine Bourrain nahm den Preis entgegen.Der zweite, mit fünfhundert Euro dotierte Preis ging an die Klasse 7b, Schuljahr 2010/2011, des Gymnasiums Schloss Plön für ihren „Une famille sympa“. Alexander Haack nahm den Preis dankbar entgegen. Ein dritter Preis ging an die Gesamtschule Aachen-Brand. Gemeinsam mit Sängern und Mimen aus der Partnerstadt Reims sangen die Schüler im großen Chor mit in „Les Misérables“. |
| Die Preisträger | |
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Jugendtheaterpreis der VDFG 2011-- Platz I, dotiert mit 1000 Euro. Die Theaterwerkstatt am Französischen Gymnasium Berlin studierte und inszenierte eine Collage aus Textfragmenten aus vier Theaterstücken von Samuel Beckett (En attendant Godot, La dernière bande, Fin de Partie, Oh lesbeaux jours) Jouer une partie avec Samuel Beckett. Die Theaterwerkstatt brachte die Collage unter Leitung ihrer Französisch- und Theaterlehrerin Sandrine Bourrain am 16., 19., 20. und 21. Februar 2011 im Lycée Français, im ACUD Theater und im Institut Français de Berlin zur Aufführung Ein besonderer Reiz der Collage liegt in ihrer Akzentsetzung auf existentielle Elemente der Beckettschen Dramen: Warten, Flucht, Die Komödie derGesellschaft, Der lebende Körper, Das Lächeln des Sisyphus. Sowohl das darstellende Spiel als auch die sprachliche Ausdrucksstärke und Intonation sind beeindruckend. Durch das hervorragende Engagement von Schülerinnen, Schülern gemeinsam mit ihrer Lehrerin wird ein wertvoller Beitrag zur Pflege der französischen Sprache und Kultur in Deutschland geleistet und die Bereitschaft zur Erlernung der Partnersprache Französisch gefördert. Das Video von der Theaterarbeit der Preisträger aus Berlin |
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Jugendtheaterpreis der VDFG 2011 Platz II, dotiert mit 500 Euro Die Klasse studierte und inszenierte auf der Basis von „En scène“ Sketche zu Découvertes 1 – 3, Ernst Klett Verlag 2010 Une famille sympa Die Klasse im 2. Lernjahr Französisch brachte das Stück unter Leitung von Studienrätin Marret Herden und Studienreferendar Alexander Haack aus Anlass des Tages der Offenen Tür des Gymnasiums Schloss Plön am 12. März 2011 gleich zweimal zur Aufführung. Ein drittes Mal erfreute das Spiel die Gastschüler des Pariser Lycée Lamartine bei ihrem Besuch in Plön am 24. Juni 2011. Beeindruckend ist die Leistungsfähigkeit junger Mimen schon am Ende des 2. Lernjahres. Durch das Engagement von Schülerinnen, Schülern und Lehrenden gleichermaßen wird ein wertvoller Beitrag zur Pflege der französischen Sprache und Kultur in Deutschland geleistet und die Bereitschaft zur Erlernung der Partnersprache Französisch gefördert. |
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Jugendtheaterpreis der VDFG 2011 Platz III, dotiert mit 250 Euro Im Rahmen der Städtepartnerschaft Aachen – Reims fand eine dreitägige Begegnung mit Jungen und Mädchen der „Troupe des enfants de la balle“ aus Reims statt. Nach vorangegangenen Mailkontakten fanden gemeinsame Chorproben zu Szenen des Musicals statt: Les Misérables Die „Troupe des enfants de la balle“ unter Leitung des Opernsängers Tony Amirati/Reims unter Einbeziehung der jugendlichen Sängerinnen und Sänger der Gesamtschule Aachen-Brand spielte vor ca. 500 Zuschauern das stets aktuelle Stück von Victor Hugo. Ein besonderer Reiz liegt im gelungenen Zusammenwirken junger Menschen auf virtuellen und realen Begegnungsfeldern. Das Erlebnis gemeinsamen Agierens weckt den Wunsch zu kontinuierlichem Kultur- und Sozialaustausch. Durch das Engagement von Schülerinnen, Schülern gemeinsam mit ihren Lehrern wird ein wertvoller Beitrag zur Pflege von Städte- und Schulpartnerschaften geleistet. Solches Handeln dient dem Stellenwert der französischen Sprache und Kultur in Deutschland und fördert die Bereitschaft zur Erlernung der Partnersprache Französisch. |



