Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften für Europa e.V.
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Bravo: DFG Halle, Oldenburg und Bocholt sind Rovan-Preisträger

28. Januar 2018 Top-Nachricht 0 Kommentare
Foto: Boris Bocheinski /Ambassade de France Berlin

Bravo und herzlichen Glückwunsch an die drei Deutsch-Französischen Gesellschaften aus Halle, Bocholt und Oldenburg – sie wurden am 27. Januar 2018 von der Botschafterin von Frankreich in Deutschland, Ihre Exzellenz Frau Anne-Marie Descôtes, für herausragende deutsch-französische Projekte mit dem Prix Rovan 2018 ausgezeichnet.

„Städtepartnerschaften und andere deutsch-französische Partnerschaften – innovative Ansätze, um die Zukunft Europas zu gestalten“, so lautete das Thema, unter dem der Prix Rovan dieses Mal ausgeschrieben war.  Elf Deutsch-Französische Gesellschaften (Miltenberg, Bad Harzburg-Port Louis, Saar, Magdeburg, Bocholt,  Hambourg Accueil, Halle, Bonn und Rhein Sieg, Frankfurt am Main, Düsseldorf und Oldenburg in Holstein) hatten dazu ihre Projekte eingereicht.

Wie schon in den Vorjahren fand die Verleihung der Rovan-Preise – die erstmals nicht nach Platzierung hierarchisiert, sondern gleichwertig nach unterschiedlichen Themen vergeben wurden – wieder in der französischen Botschaft am Pariser Platz in Berlin statt. Verknüpft mit einem überaus dichten wie instruktiven Programm an Debatten und Gesprächen auf dem Podium, verbunden mit  interessanten Präsentationen, unterbrochen von musikalischen Intermezzi und am Ende abgerundet von einem wunderbaren Buffet mit grandiosem Blick auf das Brandenburger Tor. 

Wie schon in den Vorjahren wurden die diesmal knapp 100 Teilnehmer aus den DFGen von dem ganzen Team der französischen Botschaft auch dieses Jahr wieder mit großer Herzlichkeit und generöser Gastfreundschaft empfangen und bewirtet. 

VDFG-Präsidentin Dr. Margarete Mehdorn dankte Botschafterin Descôtes für diese „générosité“ und „hospitalité“, die die DFGen bereits im dreizehnten Jahr in dieser Form erleben dürfen. Derzeit befinde sich das bürgerschaftliche Franco-Allemand in einer „Phase der Superlative“, im 55. Jubiläumsjahr des Elysée-Vertrages herrsche u.a mit Blick auf die gemeinsame Erklärung der Parlamente, an deren Formulierung die Hamburger Erklärung der VDFG-FAFA zum Thema „Bürgerforen“ gar von der Politik aufgenommen und beteiligt wurde, eine regelrechte „Aufbruchsstimmung“.

Professionell, klug und dynamisch: Die Moderation der Podiumsdiskussion

Professionell, klug und dynamisch: Die Moderation der Podiumsdiskussion durch die Journalistin und Fernsehmoderatorin des deutsch-französischen Kultursenders Arte, Annette Gerlach: Sie sprach auf dem Podium in zwei sehr informativen Gesprächsrunden mit Florian Fangmann, dem Leiter des Centre Français de Berlin, mit Christine Klos, der Leiterin der Europa-Abteilung des saarländischen Finanz- und Europa-Ministeriums, mit Jens Koopmann, dem Leiter des Städtepartnerschaftsbüros von Osnabrück, mit Michaela Küchler, Referatsleiterin des Auswärtigen Amtes für bilaterale Beziehungen u.a. zu Frankreich und mit Thomas Schmidt,  dem Bürgermeister von Teltow über Städtepartnerschaften, über deutsch-französische Berufsschulklassen, über digitale und analoge deutsch-französische Begegnungen, über Altbackenes und über frisches Neues, über Bürger-Konsultationen . . . über Dutzende von Schlüsselthemen zweier Völker, die eine gemeinsame Zukunft in und mit Europa haben. 

(51 Fotos/ pro Foto ca. 1 MB– Fotos von: Boris Bocheinski /Ambassade de France)

In einer zweiten Runde sprach Annette Gerlach dann mit Susanne Holowati (Educ’Arte Koordinatorin), Dr. Markus Ingenlath (Generalsekretär des Deutsch-Französischen Jugendwerkes), Felix Hake (Präsident des Vereins Deutsch-Französischer Jugendausschuss und stellv. Jugendreferent im Vorstand der VDFG) und Hanna Zieren (DFJA) über Aspekte in der deutsch-französischen Jugendarbeit.  Kernbotschaft von Hake und Zieren: Auch sie selber, die Jugendvertreter, wollen erklärtermaßen künftig stärker als bisher, das Franco-Allemand auch für Auszubildende und Berufsschüler und Nicht-Studenten öffnen und attraktiver machen. Zudem präsentierte Felix Hake das Projekt „froodel“ – die Suchmaschine für deutsch-französische Veranstaltungen, Austauschprogramme, Sprachkurse, Stellenangebote, Aus- & Fortbildungen sowie Studiengänge.

Susanne Holowati, Arte-Kollegin von Annette Gerlach, präsentierte dem Publikum in der französischen Botschaft „Educ’arte“, ein pädagogisches Online-Angebot von Arte für Lehrkräfte sowie für Schülerinnen und Schüler. Es bietet eine Mediathek mit über 900 umfangreichen und innovativen Materialien in deutscher und französischer Sprachfassung.

Unterbrochen wurden die klugen wie informativen Debattenbeiträge durch drei musikalische Intermezzi von Veronique Elling (Hamburg), Schauspielerin, Sängerin und Dozentin. Vor allem mit ihrer  neu verfassten französischen Nationalhymne „Marseillaise de l’espoir“ macht sie Furore. In Berlin sang sie aber auch ihre Interpretation von „Göttingen“ (Barbara) und „Quand on a que l’amour“ (Brel). (Bericht: Stefan Endell/VDFG). 


PRIX ROVAN 2018


Verleihung des 
Prix Joseph Rovan de l’Ambassadrice de France aux DFG 
durch I.E. Botschafterin Anne-Marie Descôtes.
Foto: Boris Bocheinski

DFG HALLE:

Projekt Spiel-Sprachen – Sprachen-Spiele. 


Verleihung des 
Prix Joseph Rovan de l’Ambassadrice de France aux DFG 
durch I.E. Botschafterin Anne-Marie Descôtes.
Foto: Boris Bocheinski

DFG BOCHOLT:

Projekt TeamWork: Acht Partnerstädte – 12 Berufe


Verleihung des 
Prix Joseph Rovan de l’Ambassadrice de France aux DFG 
durch I.E. Botschafterin Anne-Marie Descôtes .
Foto: Boris Bocheinski

DFG OLDENBURG:

Projekt Städtepartnerschaft mit Blain – Loire-Atlentique


 


 

 


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