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Frankreich 2017 – Nach der Wahl ist vor der Wahl

11. April 2017 Top-Nachricht 0 Kommentare

Die Auslandsgesellschaft NRW lädt am 11. Mai nach Dortmund zum  Vortrag mit Diskussion: Zu Gast ist Mathias Werth, Fernsehkorrespondent im ARD-Studio Paris


Im Wahljahr 2017 steht Frankreich Kopf. Nachdem offene Vorwahlverfahren Spitzenkandidaten der bürgerlichen Rechte und der sozialistischen Partei gekürt hatten, mit überraschenden Ergebnissen, kann heute kein Mensch sagen, wer in Mai in den Elysée-Palast einziehen wird.

Tagtäglich schwanken die Umfragen, (die sowieso ihre Zuverlässigkeit beim Brexit und der USA-Wahl nicht gerade bewiesen haben). François Fillon, der Hoffnungsträger der bürgerlichen Rechte, wird vermutlich wegen der Affäre um den Parlamentsjob seiner Ehefrau und seiner beiden Kinder etliche Stimmen verlieren. Benoît Hamon vertritt als Spitzenkandidat der sozialistischen Partei einen neuen Kurs, genießt jedoch bei weitem nicht die ungeteilte Unterstützung seiner Partei.

Der Erfolgskurs des unabhängigen Emmanuel Macron, der sich für Europa stark macht und um die Gunst der Wähler der Mitte wirbt, scheint sich auch zu verlangsamen. Ziemlich stabil hingegen in der Wählergunst scheint die Kandidatin der rechtsextremen Front National Marine le Pen mit voraussichtlich ca. 25 % der Stimmen beim ersten Wahlgang. Auch für Jean-Luc Mélanchon, der sich als wahrer Vertreter der französischen Linke sieht, sehen zur Zeit die Aussichten gar nicht mal so schlecht aus. Wenn man jedoch bedenkt, dass etliche Wähler immer noch nicht wissen, wem sie ihre Stimme geben werden, und dass die Enthaltungsquote voraussichtlich besonders hoch sein wird, ist noch alles möglich…

Vier Tage nach der Präsidentschaftswahl vom 7. Mai 2017 lässt Mathias Werth, seit Oktober 2014 Fernsehkorrespondent der ARD in Paris, den Wahlkampf Revue passieren und schildert die bevorstehende Herausforderung für die Parlamentswahlen vom 11. und 18.06.2017. Egal, wer die Präsidentschaftswahl im Mai gewinnt, die Bildung einer Regierungsmehrheit im Parlament scheint alles andere als selbstverständlich.

Mathias Werth kam bereits 1989 zum Westdeutschen Rundfunk und ist u.a. als Redakteur (ab 2002 als stellvertretender Redaktionsleiter) des ARD-Magazins „Monitor“ bekannt. Von 1996 bis 2006 arbeitete er zudem regelmäßig als Vertreter der Korrespondenten im ARD-Studio Moskau. 2007 ging das von ihm mitentwickelte junge gesellschaftspolitische Magazin „Echtzeit“ im WDR-Fernsehen auf Sendung. Von 2007 bis 2014 leitete er die dokumentarische Sendereihe „Die Story“. Als Redakteur und Autor erhielt er zahlreiche Preise und Auszeichnungen.


Anmeldung erforderlich: Teodora Yankova, yankova@agnrw.de oder 0231 838 00 54, Auslandsgesellschaft NRW, Dortmund.


Do 11.05.2017, 19:00 Uhr, Eintritt frei, Veranstalter: Auslandsgesellschaft NRW.

Ort: Rathaus der Stadt Dortmund, Friedensplatz 1, 44135 DO

Frankreich 2017 –  Nach der Wahl ist vor der Wahl

Vortrag mit Diskussion: Mathias Werth, Fernsehkorrespondent im ARD-Studio Paris

In Kooperation mit: VHS Dortmund, Stadt Dortmund, Freundeskreis Holzwickede-Louviers e.V.



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