Die Preisträger des Prix Rovan 2009: Foto von links: Benjamin Katte (DFG Magdeburg), Dr. Beate Gödde-Baumanns (DFG Duisburg), Ingolf Hoefer (DFG Wetzlar), Botschafter Bernard de Montferrand, Josiane Hoefer-Lézénès (DFG Wetzlar), Stefan Endell (DFG Duisburg), Mathilde Lemesle (DFG Magdeburg) und Norman Erdner. (Foto: Emilie Dequidt ; Attachée de presse, Ambassade de France)

Französischer Botschafter zeichnet die DFG Duisburg aus (21.11.09)
Die DFG Duisburg ist in Berlin mit dem renommierten „Joseph-Rovan-Preis" des französischen Botschafters in Deutschland ausgezeichnet worden. Der Botschafter würdigte die „außergewöhnlich aktive und kontinuierliche Arbeit der Duisburger DFG“ rund um den Jahrestag des Deutsch-Französischen Freundschaftsvertrages ("Elysee-Vertrag" vom 22. Januar 1963). So hatte die DFG Duisburg als erste in Deutschland vor 20 Jahren ein so genanntes „Diner amicale“ zum Jahrestag des Elysée-Vertrages eingeführt, das später von anderen Gesellschaften in Deutschland übernommen wurde. Um dieses „Diner“ hatte die Duisburger DFG in den vergangenen Jahren ein ehrgeiziges und umfangreiches Kulturprogramm gelegt, das mit Autoren-Lesungen, Jazz- und Klassik-Musikprogrammen und sowie Begegnungen mit Frankreich-Korrespondenten aus dem Bereich Fernsehen und Tageszeitung ein breites, interessiertes Publikum in der Stadt erreichte.

Die DFG Wetzlar wurde für ihr stimulierendes Sartre-Projekt mit dem 2. Platz des Rovan-Preises ausgezeichnet. Und als Ermunterung und Unterstützung der Jugend erhielt die in Gründung befindliche DFG Magdeburg, die im Dezember 2009 von einer Gruppe junger Unternehmer und Studenten aus der Taufe gehoben wird, den 3. Platz dieses Preises.

Vor der TV-Kamera der VDFG rief Botschafter de Montferrand noch einmal die Bedeutung des Rovan-Preises in Erinnerung und ermunterte alle Mitglieder der DFGen, sich im kommenden Jahr 2010 wieder mit guten Projekten der lokalen Kultur- und Sprachenarbeit um diesen Preis zu bewerben. Der Joseph-Rovan-Preis des französischen Botschafters erinnert an den großen Historiker und Architekten der deutsch-französischen Freundschaft Joseph Rovan (1918-2004), der als deutscher Jude 1933 aus München nach Frankreich emigrierte und dort unter dem Decknamen „Rovan“ aktiv im Widerstand gegen Nazi-Deutschland arbeitete.

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