1.“Das Kind ohne Vater- das Kind des Feindes“
Referent: Herr Dr. Jean-Paul Picaper, Journalist und Schriftsteller
Dr. Jean-Paul Picaper wurde 1938 in Pau in den französischen Pyrenäen geboren. Er studierte Germanistik und Politik in Bordeaux, Berlin und Paris. 1963 siedelte er nach Berlin um, wo er zunächst Assistent für Politikwissenschaften (DDR-Experte) und zuletzt als habilitierter Assistenzprofessor für Politikwissenschaften an der FU beschäftigt war. Von 1977-2003 war er Deutschlandkorrespondent von „Le Figaro“, zunächst in Bonn und Berlin, ab 1999 wieder ganz in Berlin. Er lebt heute als freier Journalist und Schriftsteller in Berlin und hat als Autor bzw. Co-Autor inzwischen 19 Bücher veröffentlicht u.a. das Buch in Interviewform „Otto von Habsburg, Mémoires d’Europe“. Sein deutsch-französisches Buch „Die Kinder der Schande“/Enfants Maudits“, ein Bestseller, ist in Frankreich 2004 und in Deutschland 2005 erschienen. Eine Biographie über Angela Merkel hat er 9 Tage vor ihrer Wahl in Frankreich veröffentlicht.
Er ist Gründer und Ehrenvorsitzender des Vereins „Herzen ohne Grenzen“, der die „Kinder des Krieges“ in Deutschland und Frankreich vertritt.
Referenz: Deutsch-Französischer Kreis
2.Biodiversité et environnement/ Biodiversität und Umwelt- Wie passen sich Tiere ihrer Umwelt an und was man daraus lernen kann
Referent: Herr Dr. Yvon Le Maho
Le Maho ist Directeur de Recherche beim CNRS. Er forscht beim Département Ecologie, Physioligie er ethologie des Institut Pluridisciplinaire Hubert Curien in Strassburg und ist Mitglied der vornehmen französischen Académie des Sciences, die 1666 durch Colbert gegründet wurde.
Referenz : DFG Köln
3. ARTE in der deutschen-französischen Fernsehlandschaft
Vortrag mit Fernsehbeispielen und Diskussion
Referentin: Frau Dr. Sabine Rollberg
Frau Dr. Sabine Rollberg, Abteilungsleiterin des WDR für die Kulturkanäle 1live, 3SAT und ARTE, für die der WDR zuliefernd und federführend tätig ist, spricht über Aufgaben und Ziele des 1992 gegründeten deutsch-französischen Senders ARTE, Abkürzung für Association Relative à la Télévision Européenne. Diese glücklich gefügte Abréviation ist Programm, vereinigt sie doch den Anspruch von Kunst und Kultur mit dem einer europäischen Perspektive. Und über diesen Anspruch und seine Chancen möchte Frau Dr. Rollberg diskutieren.
Referenz : DFG Köln
4. Und wenn die Quellen versiegen?“
Wurzeln und Folgen des Laizismus
Gedanken zur katholischen Kirche in Frankreich
Dauer:
Zwischen 45 Minuten und 1Stunden, nach Vereinbarung
Inhalt:
- Ausgehend vom fehlenden Gottesbezug in der Präambel der
gescheiterten europäischen Verfassung gehe ich über zu Früh – und mittelalterlicher Geschichte, Revolution, Restauration, Kirchenkampf im ausgehenden 19. Jahrhundert bis zur Trennung von Kirche und Staat (1905) mit seinen Folgen.
- Ich referiere die vielfältigen Bewegungen des 20. Jahrhunderts
(Laienwerke, Theologie),
- Den politischen Stand der französischen Kirche heute (auch Sozial- ,Krankenhaus- und Privatschulwesen); Finanzlage (im Vergleich zu unserem Kirchensteuersystem)
- Pastoral und Engagement von Klerus und Episkopat
- Strukturen, die auch für uns bedenkenswert sind und akut werden können
- Ausblick: Die Quellen sprudeln weiter, wir müssen sie finden (z.B. Taizé und andere junge Ordensgemeinschaften)
Referent: Gereon Fritz, Vorstandsmitglied der VDFG,
Kontakt: mfgfritz@versanet.de, Tel. 02961-5 33 24
5.“Mille ans de vie juive au Maroc « 
Referentin : Frau Michèle Azran
Referenz : DFG Köln
6.“L’enseignement bilingue paritaire français- allemand dans l’Académie de Strasbourg
Referent : Pascal Wack
Pascal Wack berichtet von einer regionalen Besonderheit im Schulsystem der Académie de Strasbourg, die von der normalen Fremdsprachenvermittlung, welche die erste Fremdsprache in der Grundschule und eine zweite ergänzend im weiteren Schulverlauf vorsieht, abweicht. Das Modell des „enseignement bilingue allemand/francais à parité horaire » betrachtet das Deutsche und das Französische in gleicher Weise als Instrumente des Kenntniserwerbs und der Kommunikation. Es wird im Augenblick von 7% der Schulpflichtigen im Bereich der Académie de Strasbourg wahrgenommen. Ziele, Methoden und Resultate des Modells werden von Pascal Wack, der selber in verantwortlicher Stelle daran mitwirkt, vorgestellt.
Referenz : DFG Köln
7.Lichtbildervortrag: „Breizh-Bretagne-Brittany“
Referent: Herr Gerhard Dörr
Völker bzw. Volksstämme wie Bretonen, Franzosen und Briten haben die Bretagne zu dem gemacht, was sie heute ist: die urwüchsigste Landschaft Frankreichs. Nur dort spricht man noch keltisch, nur dort haben selbst Franzosen das Gefühl, in einem anderen Land zu sein. 3500 Kilometer vielgestaltige Küste, einsame Heidelandschaften, reizvolle Dörfer und Städte, eine geheimnisvolle Megalithkultur und ein ausgeprägter Katholizismus, der zu den Wunderwerken der Kalvarienberge, der Pfarrbezirke und der zahllosen Kapellen geführt hat, erwarten den Besucher und lassen ihn wiederkehren.
Referenz: DFG Mainz
8.“Die Universität des Saarlandes. Perspektiven einer deutsch-französischen Gründung im Herzen Europas“
Referentin: Frau Prof. Dr. Patricia Oster-Stierle
Referenz: DFG Saar
9. Diavortrag: „Pyrenäen“
Referent. Herr Prof. Dr. Helgi Wall
Referenz: DFG Wiesbaden
10.Vortrag mit Dias: “Paris- Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten und die versteckten daneben“
Referent. Herr Prof. Dr. Ludger Schiffler
Der Vortragende wird über die Sehenswürdigkeiten wie Notre Dame sprechen, aber wer weiß schon, dass 200m entfernt das eindrucksvollste Mahnmal, das an die Deportierten der Nazi-Okkupation erinnert, steht, dass sich 500m entfernt die älteste Kirche von Paris mit einem einzigartigen gothischen Gewölbe befindet, wo die ersten Studentenrevolte stattgefunden hat. Sicherlich wird über Montmartre und Sacré Cour gesprochen, doch wer weiß schon, dass in einem kleinen Park daneben ein Denkmal steht für den jungen Adligen, der grausam zu Tode gefoltert wurde, nur weil er den Hut der Fronleichnamsprozession nicht zog.
Referenz. DFG Berlin
11.“Villeroy & Boch – vom Keramikhersteller zum europäischen Lifestyleanbieter mit deutsch-französischen Wurzeln“
Referent: Herr Luitwin Gisbert von Boch, stellvertr. Aufsichtsratsitzender der Villeroy & Boch AG, Mettlach
Referenz: Deutsch-Französischer-Kreis Neuss
12. “Abi, und nun? Integrierte Studiengänge und deutsch-französische Diplome“
Referentin: Frau Dr. Valérie Le Vot, Maître de Conférences, Université de Paris- Sorbonne
Referenz: DFG Hamburg CLUNY
13.“Das Recht, seine Herkunft zu kennen. Die Situation in Deutschland und Frankreich“
Referent: Herr Dr. Alexander Mittmann
Das Thema des Vortages soll neben den rechtlichen auch die politischen, ethischen und religiösen Aspekte der sehr aktuellen Problemstellung behandeln.
Referenz: DFG Hamburg CLUNY
14.“Verantwortungvolle Waldbewirtschaftung im frankophonen Afrika“
Referent: Herr Heiko Liedeker
Heiko Liedeker ist Geschäftsführer des Forest Stewardship Council (FSC) in Bonn. Der FSC ist eine internationale gemeinnützige Organisation mit Sitz in Bonn und nationalen Arbeitsgruppen in 43 Ländern. Ihr Ziel ist die Erhaltung der Wälder durch eine verantwortungsvollen Umgang mit dem Rohstoff Holz. Aufgrund von bestimmten Prinzipien legt sie Kriterien für eine nachhaltige Forstwirtschaft fest und überwacht diese durch Vergabe von Zertifikat und Siegel an die Holzprodukte.
Referenz: DFG Köln
15. „Voltaire – Goethe – simple English: Was bleibt von der nationalen kulturellen Eigenheiten in der Kooperationspraxis?“
Vortrag von Prof. Dr. Frank Baasner, Direktor des Dt.-Französischen Instituts Ludwigsburg.Kontakt: Telefon: +49-(0)7141-9303, Telefax: +49-(0)7141-930350,
E-Mail: iinfo@dfi.deReferenz: Margarete Mehdorn, DFG Kiel,
16. „45 Jahre Deutsch-Französisches Jugendwerk- eine Erfolgsgeschichte“
Referent: Dr. Max Claudet, Generalsekretär des Deutsch-Französischen Jugendwerks
Referenz: Deutsch-Französischer Kreis, Neuss.
17. „Das Deutschlandbild in den französischen Deutschbüchern und das Frankreichbild in den deutschen Französischbüchern von 1949-2009“
Referent: Dr. Jürgen Krauskopf
Referenz: DFG Paderborn
18. „Ein flaches Frankreichbild?“
Referent: Dr. Jürgen Krauskopf
Referenz: DFG Paderborn
19. „Streifzüge durch die Provence“
Vortrag mit Lichtbildern
Referent: Dr. Dieter Sinhart-Pallin, DFG Kiel
Die Provence ist ein Mythos von lumière et savoir vivre.
Der Vortrag konzentriert sich im Wesentlichen auf das Vaucluse, der Referent gibt zugleich einen überblick über Struktur und Geschichte dieser südfranzösischen Region.
Referenz und Kontakt: DFG Kiel,
20. Deutsch-französische Kommunikation: eine Fettnäpfchenparade?
Referent: Prof. Dr. Müller-Jacquier, Interkulturelle Germanistik, Universität Bayreuth
Kontakt: Tel. 0921/55-3639, Fax 0921/5536-20
Mail: mue-ja@uni-bayreuth.de
www.uni-bayreuth.de/departements/intergerm
Referenz: DFG Lüneburg
21. Pilgerwege durch die Auvergne oder Auvergne - das grüne Herz Frankreichs
Referent: Dr. Udo Scholze, DFG Potsdam
Kontakt: uscholze@lycos.de
Referenz: DFG Kiel,
22. Ralf Petersen mit seinen Dia-Vorträgen besonderer Art über Regionen Frankreichs
Referenz und Kontakt:
Monika Rütten
Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Wipperfürth – Surgères
Tel.: 02267-8309
Fax: 02267-828355
Homepage: www.wipperfuerth-surgeres.de
23. Paris secret et insolite – Paris ganz neu entdecken.
Dia-Vortrag in deutscher Sprache vom Ralf Petersen.
Der Referent führt neugierige Paris-Besucher in unbekannte Ecken und fernab der traditionellen Pfade und gibt Tipps und Anregungen für den nächsten Besuch im modernen und fahrradtauglichen paris.
Referenz und Info:
DFG Osnabrück, Peter Schmidt, mail: schmidtpos@aol.com
24. „Wie der Tango nach Paris kam“ von Dr. U.Scholze und Frau Cora Pech, Potsdam. Vortrag mit Demonstration: unterhaltsam, informativ und äußerst interessant.: Wolfgang Hundt, DFG Premnitz
Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften für Europa e.V. - Generalsekretariat: Schillerstraße 11, D-55116 Mainz