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1.“Der Andere“ Autor: Florian Zeller Florian Zeller ist der neue Stern am Himmel des Theater- und Literaturszene in Frankreich. Seine Romane sind preisgekrönt und seine Theaterstücke sind die erfolgreichsten auf den Pariser Bühnen. Obwohl er erst 27 Jahre alt ist, wird er jetzt schon als einer der größten Autoren Frankreichs bezeichnet. Das Stück besticht vor allem durch die Sprache. In diesem Stück zeichnet sich die Sprache durch eine gewisse Schlichtheit und einem sehr harmonischen, flüssigen Ablauf aus, was gerade die Finesse ausmacht. Dieser Umgang mit Sprache findet sich sowohl bei Marievaux als auch bei Zeller: die Sprache ist in ihren Werken mehr als nur ein Werkzeug, sie ist ein Akteur, sie ist der Akteur, sie bestimmt das Schauspiel. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Zeller „verführt“ war, zum Theater zu gehen. Er folgte seinem Instinkt. Am Theater setzte er seine Fähigkeiten hervorragend um. Ist es nicht gerade am Theater, wo man die Sprache in ihrer ganzen Vielfalt erlebt- autonom, frei und souverän? Man hat bei Zeller das Gefühl, das die Charaktere und der Inhalt des Stückes von der Sprache gelenkt werden. Es gleicht einem Schattentheater, wo Darsteller und Charaktere transparent sind. Sie sind nur Vermittler, ohne besondere Bedeutung. Dieses Stück ist im Gegensatz zur derzeitigen Mode weit von psychologischen Realismus entfernt. Die Grundidee des Stückes ist ein hindernisreiches, ödes Leben, in der die herumirrenden Charaktere mehr und mehr der Realität entfliehen. Zellers Poesie lässt diese idealistische Thematik, die durch die heutige Gewöhnlichkeit vergessen ist, mit besonderem Geschick weder aufleben. Referenz: DFG Köln |
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2. Candide ou l’optimisme L’Avare Huis clos, u.a.m. Inszenierungen des Xenia-Theater, Karlsruhe Das Xenia-Theater ist ein deutsch-französisches Theaterteam mit Sitz in Karlsruhe, das sich für die Intensivierung einer grenzüberschreitenden Theaterarbeit einsetzt durch professionellen Produktionen (Aufführung von Klassikern aus dem französischen Repertoire, aber auch eigener bilingualer stücke vor allem für ein gymnasiales Publikum) und durch Kinder- und Jugendarbeit (wie Leitung von Theaterprojekten, z.B. an Schulen, die auf Zweisprachigkeit basieren) Weitere Infos und Kontakt: www.xenia-theater.de Referenz: DFG Kiel, |
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3.“Rhinocèros“, Eugène Ionesco oder Le Malade Imaginaire, Molière « Le groupe de théâtre » aus Ober- und Mittelstufenschülern der beiden (Köln-)Deutzer Gymnasien (Thusneldastraße und Schaurtestraße), Spielleitung Veronika Ferger Referenz: DFG Köln |
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4.“L’Atelier“ von Jean-Claude Grumberg Theatergruppe aus Lothringen Referenz: DFG Landau |
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5.“Le roi se meurt“ von Eugène Ionesco La Compagnie des Camaïeux Ein Märchenkönig, symbolische Figur, bereitet sich schlecht auf sein endgültiges Verschwinden vor, mit ihm verschwindet auch ein wenig unser Unbehagen... Referenz : DFG für München und Oberbayern |
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6.“Au revoir les enfants“ von Louis Malle La Compagnie de théâtre tour de force Referenz : DFG Bayreuth |
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7.“Un fin à la patte“ (1894) von Georges Feydeau Studenten der École du théâtre des Teintureries, Lausanne Regie: Rodolphe Dana. Mit Pierre Gendre, Alexandra Moia, Loc Nguyen, Elphie Pambu, Loraine Pernet, Sandra Romanelli, Murielle Tenger und Valentin Zucchinetti Die Handlung: Eigentlich müsste Bois d’Enghien rundherum glücklich sein: Am Nachmittag wird er die Ehe mit Viviane Duverger, einer vermögenden, hübschen, jungen Dame eingehen. Gäbe es da nicht seine Geliebte Operndiva Lucette, mit der er deshalb Schluss machen muss. Die Baronin Duverger wünscht sich Bois d’Enghien zum Schwiegersohn. Führt sie vielleicht noch etwas anderes mit ihm im Schilde? Überraschenderweise engagiert sie Lucette als Sängerin für die Hochzeitsfeier. Und dann gibt es noch den neureichen Irrigua, der Lucette ebenfalls gerne als Geliebte hätte. Niemand kann es ihm verdenken; schließlich ist er ein reicher Mann. Allerdings manchmal auch sehr eifersüchtig... Referenz: DFG in Frankfurt am Main |
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8.“Die Nacht kurz vor den Wäldern“ von Bernard-Marie Koltès Regie: Karsten Schönwald Ausführender: Marcus Mies Mit diesem Monolog über das Verstörende der Welt, die hinter dem Alltag kauert, gelang Koltès beim Festival von Avignon der große Durchbruch als Dramatiker und bis heute hat sein Text nichts an Aktualität eingebüßt. Ein Namenloser irrt in einer regnerischen Nacht umher, ohne Geld und Arbeit, heimatlos, ein Außenseiter der Gesellschaft. Genauso wie der Stücktitel zwei verschiedene Bedeutungensebenen in sich vereint, beinhaltet auch der Text des Stückes zwei sehr unterschiedliche Aspekte. Einerseits schildert der Monolog des Fremden außerordentlichen realistisch die Situation eines Außenseiters, sodass das Stück in dieser Hinsicht fast einer sozialkritischen Milieustudie gleichkommt. Andererseits tritt mit der Sprache ein ästhetischer Gestaltungswille zutage, der das Stück in die Nähe des postdramatischen Theaters stellt. Während also das Erzählte der Wirklichkeit verhaftet ist und bleibt, erweist sich die Erzählstruktur als nicht linear, assoziativ und depersonalisiert. Dieser Spannungsboden bietet den Anreiz für eine aktuelle Aufführung des Stückes. Referenz: DFG Köln |
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9.“La Seconde Surprise de l’amour“ (Komödie in drei Akten von Pierre Carlet de Chamblain de Marivaux) Regie: Luc Bondy Eine trauernde junge Frau und ein trauender junger Mann lernen einander kennen. Jeder von ihnen trauert um die erste Liebe, die verstarb oder ins Kloster ging. Beide wollten niemanden anderen lieben, schließlich aber innige Freundschaft, um miteinander Bücher zu lesen, wie sie sagen. Diese Freundschaft ist nicht einfach. Sie besteht in der Hauptsache aus Missverständnissen. Denn Liebe darf nicht Liebe genannt werden und Eifersucht darf nicht Eifersucht genannt sein. Und sowieso wird ein Gefühl niemals gestanden. Dafür sind beide zu hochmütig. Keiner will der Schwächere sein. Referenz: DFG Köln |
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10.“Chat en Poche de Georges Feydeau“/ “Die Katze im sack von George Feydeau“ Ausführende: La Compagnie des Camaïeux Eine fröhliche Komödie in fesselndem Rhythmus, vorangetrieben durch den Ehrgeiz eines neureichen Bürgers, aus einer Mischung von Verwechslungen, Gefühlen und Missverständnissen. Referenz: DFG für München und Oberbayern |
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11. Spectacles de contes avec ou sans musique mit Catherine Bouin, profesionnelle Erzählerin aus Frankreich, die seit 1997 auch regelmäßig im Ausland auftritt. Info und Kontakt für Deutschland: Viktoria Weichselgartner, Tel. 0033.493.59.10.47 oder 0033.625.78.55.66 Mail: spectacles.de.contes@gmail.com Referenz: bisher keine |
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12. Graves épouses / Animaux frivoles Deep wives / shallow animals création de Howard Barker / mise en scène : Guillaume Dujardin texte français traduit de l’anglais : Pascal Collin - avec Léopoldine Hummel & Odile Cohen Graves épouses / Animaux frivoles : Après le succès de Loth et son Dieu mise en scène par Agathe Alexis, c’est au tour de Guillaume Dujardin de se « frotter » au complexe et passionnant auteur britannique Howard Barker et à sa dernière pièce Graves épouses, animaux frivoles. Entre deux femmes se noue un dialogue tendu, puissant, tranchant comme un rasoir ouvert qui fouille au cœur de l’humain et met à nu ce qui le fait palpiter : le désir, la frustration, la soif de dignité. Info: www.theatre-latalante.com Kontakt: Léopoldine HUMMEL 06 08 97 78 28 / leopolduc@hotmail.fr Referenz DFG Paderborn Vorsitzende Maria Lis: Maria_Lis@t-online.de |
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13. Kleine Eheverbrechen Theaterstück von Eric-Emmanuel Schmitt auf Deutsch inszeniert von Regina Neumann und Helmut Thiele, Osnabrück Referenz und Info: DFG Osnabrück, Peter Schmidt, mail: schmidtpos@aol.com |
| 14. VDFG-Theaterpreis 2011: Jouer une partie avec Samuel Beckett. Collage aus Textfragmenten aus vier Theaterstücken von Samuel Beckett (En attendant Godot, La dernière bande, Fin de Partie, Oh les beaux jours) Theaterwerkstatt am Französischen Gymnasium Berlin, Leitung: Sandrine Bourrain, |
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