Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften für Europa e.V.
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Podiumsdiskussion: Deutsch-französische Freundschaft stärken, heißt Europa stärken!

18. Dezember 2017 Unsichtbar 0 Kommentare

(Kiel, 7. Januar 2018.) Die deutsch-französische Freundschaft stärken, heißt Europa stärken! Dies ist der Titel einer Podiumsdiskussion samt Publikumsgespräch in deutscher Sprache, zu der die DFG Kiel am Sonntag, 7. Januar 2018 (11 Uhr) in die Kunsthalle Kiel einlädt. Auf dem Podium: Dr. Jens Althoff, Politologe, Leiter des Frankreich-Büros der Heinrich-Böll-Stiftung (Paris), Cécile Calla, französische Korrespondentin und Autorin (Berlin), Dr. Christian Meyer-Heidemann, Landesbeauftragter für politische Bildung des Landes Schleswig-Holstein, Sylvaine Mody, Vertreterin der Zivilgesellschaft, Partnerschaftsaktivistin (Oldenburg/Holstein)

Nachdem die DFG Kiel  sich 2016 und 2017, jeweils am 7. Januar, dem Erinnerungstag des Anschlags auf die Redaktion von „Charlie Hebdo“ in Paris, mit den Gründen und Folgen der islamistisch motivierten Anschläge beschäftigt haben, will sie nun die Thematik erweitern, indem sie auf den Zustand Europas aus der Perspektive der deutsch-französischen Beziehung schauen.

Europa geht es nicht gut. Der Schock, den die Austrittsentscheidung Großbritanniens aus der EU bei vielen Europäer(inne)n ausgelöst hat, die nationalistischen und antieuropäischen Tendenzen in etlichen europäischen Ländern, die damit verbundenen demagogischen Verzerrungen der europäischen Idee, die antideutschen und anti- europäischen Äußerungen im französischen Präsidentschafts- wahlkampf von Le Pen und Mélenchon, haben uns elektrisiert und bewogen, die deutsch-französische Beziehung im Kontext der europäischen Union zum Thema zu machen. Kann also von einer reformorientierten, engeren deutsch-französischen Abstimmung in der Politik ein Impuls für die europäische Integration und für einen Konsens in grundlegenden Fragen unseres demokratischen Zusammenlebens in Europa ausgehen? Was können man in dieser Hinsicht von dem neuen französischen Präsidenten Emmanuel Macron erwarten und erhoffen?

Das staatliche Handeln auf der Regierungsebene ist die eine Seite; die andere ist die Zivilgesellschaft. Gerade das zivilgesellschaftliche Engagement der Menschen in Frankreich und Deutschland ist entscheidend für humanitären Fortschritt. Wie können man die Menschen bewegen, sich für das Friedens- und Demokratieprojekt der europäischen Idee einzusetzen, um Zusammenhalt und Modernisierung, Toleranz und Humanität auf unserem Kontinent zu stärken?



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