Schon bald nach dem Zweiten Weltkrieg wurden auf Initiative von Deutschen und Franzosen zahlreiche Deutsch-
Französische Gesellschaften auf lokaler und regionaler Ebene ins Leben gerufen. Unter maßgeblicher Beteiligung von Frau Dr. Elsie Kühn-Leitz, der Vorsitzenden der DFG Wetzlar, gründeten 21 Deutsch-Französische Gesellschaften - bei Wahrung ihrer Eigenständigkeit - 1957 in Wetzlar den „Arbeitskreis Deutsch-Französischer Gesellschaften“ (Cercle de Travail des Associations Franco-Allemandes).
Ab 1962 traten auch Französisch-Deutsche Gesellschaften in Frankreich dem Arbeitskreis als Mitglied bei. Auf dem Jahreskongreß 1981 in Contrexéville wurde der „Arbeitskreis“ umbenannt und heißt seither „Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften in Deutschland und Frankreich e.V. (VDFG)“.
Nachdem die französischen Mitglieder der Vereinigung aus rechtlichen Überlegungen heraus die „Fédération des Associations Franco-Allemandes – loi 1901 (FAFA)“ gegründet hatten, beschloß die Mitgliederversammlung der VDFG 1985 in Tourcoing die Neufassung ihrer Satzung, die von den Mitgliederversammlungen 1993 in Berlin, 2005 in Bayreuth und 2008 in Rosny-sous-Bois überarbeitet wurde.
Trotz verschiedener Rechtsformen von VDFG und FAFA bleibt es oberstes Ziel aller Tätigkeiten dieser beiden Vereinigungen, die Gemeinsamkeit in Zielsetzung und Aktivitäten zu erhalten, deutlich zu machen und auszubauen. Diesem Ziel dienen insbesondere die in der Satzung verankerte geborene Mitgliedschaft der FAFA-Mitgliedsgesellschaften in der VDFG und der VDFG-Mitgliedsgesellschaften in der FAFA sowie die stimmberechtigte Mitgliedschaft der Präsidenten der beiden Vorstände.
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